Menu

Pneumonie und Akutes Lungenversagen

Akute Infektionen der unteren Atemwege stellen ein weltweit steigendes Gesundheitsproblem dar und führen mit ihrer seit 50 Jahren unveränderten Mortalitätsrate zu einer größeren Belastung als jede andere Infektion. Ebenso unterstreichen eine inakzeptabel hohe Mortalitätsrate und das Fehlen einer Therapiemöglichkeit für die verheerendste aller Lungeninfektionen – das Akute Atemnot-Syndrom (ARDS) – den dringenden Bedarf für neue effektive Therapieansätze. Sowohl mikrobielle Angriffe (durch Bakterien, Viren oder Pilze) als auch nicht-mikrobielle entzündliche Verletzungen (Aspiration, das Einatmen toxischer Gase) können eine akute Schädigung der Lunge mit schwerem Lungenversagen auslösen. Das Ziel ist es, die molekularen Mechanismen, die der Ausbreitung der Entzündung in den Alveolen zugrunde liegen, zu entschlüsseln und die zellulären und molekularen Signalwege, welche die Auflösung der Entzündung und die Wiederherstellung des Alveorepithels vermitteln, zu verstehen. Auf dieser Basis sollen neue therapeutische Konzepte zur Abmilderung der pulmonalen Gewebsschädigung und Förderung der Gewebsreparatur/Organregeneration entwickelt werden.

Wissenschaftliche Koordinatoren des Krankheitsbereichs

Prof. Dr. Tobias Welte (BREATH)
Prof. Dr. Susanne Herold (UGMLC)

Administrative Koordinatorin des Krankheitsbereichs

Dr. Sylvia Weißmann (UGMLC)

Beteiligte DZL-Standorte

Alle

Nachrichten zum Thema Pneumonie und Akutes Lungenversagen

26. Juni 2020

Krebsmedikament heilt COVID-19-Patientin von Lungenversagen

Ein Behandlungserfolg aus Marburg weckt die Hoffnung auf ein Heilmittel gegen COVID-19: Das Krebsmedikament Ruxolitinib wurde erstmals erfolgreich zur Heilung einer Patientin eingesetzt.
Weiterlesen
18. Juni 2020

WHO-Leitfaden zu Bildgebungsverfahren bei Covid-19 veröffentlicht

Unter Beteiligung von DZL-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hans-Ulrich Kauczor hat die WHO einen Beratungsleitfaden zur Anwendung bildgebender Verfahren bei Covid-19 veröffentlicht.
Weiterlesen
28. Mai 2020

Wie das Coronavirus die Lunge schädigt

Ein internationlaes Team unter der Leitung von DZL-Forscher Dr. Danny Jonigk konnte Veränderungen im Lungengewebe durch SARS-CoV-2 nachweisen. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen grundlegenden Unterschied zu Lungenschäden die durch Influenzaviren verursacht wurden.
Weiterlesen
Alle News zum Thema Pneumonie und Akutes Lungenversagen
chevron-down