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Cystische Fibrose (Mukoviszidose)

Cystische Fibrose (Mukoviszidose) ist die häufigste erbliche, in frühem Lebensalter eintretende und immer noch tödlich verlaufende Lungenerkrankung. Sie betrifft ungefähr 1:2.500 Neugeborene in Deutschland. Durch Fortschritte in den symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten und durch standardisierte medizinische Versorgung ist das mittlere Überlebensalter der Patienten in Deutschland bereits auf ungefähr 40 Jahre angestiegen. Zurzeit gibt es trotz erheblicher Fortschritte in der Entwicklung neuer Medikamente zur pharmakologischen Korrektur genetisch veränderter CFTR-Chloridkanäle für die meisten Patienten noch keine Therapie, die Mukoviszidose effektiv ursächlich bekämpft. Das Ziel des Forschungsprogramms Cystische Fibrose ist daher, das Verständnis der Pathogenese sowie die Diagnostik zu verbessern und neue Strategien zur effektiven Prävention und Behandlung der Cystischen Fibrose zu entwickeln.

Wissenschaftliche Koordinatoren des Krankheitsbereichs

Prof. Dr. Marcus Mall (BIH)
Prof. Dr. Burkhard Tümmler (BREATH)

Administrative Koordinatorin des Krankheitsbereichs

Dr. Annegret Zurawski (BREATH)

Beteiligte DZL-Standorte

ARCN, BREATH, TLRC, UGMLC

Alle Nachrichten zum Thema Cystische Fibrose

12. April 2021

Das DZL fördert vier weitere klinische Studien - ein wichtiger Beitrag zur translationalen Forschung

Das DZL stellt jedes Jahr einen Teil seines Budgets für innovative klinische Studien zur Verfügung, die auf Initiativen von DZL-Wissenschaftlern basieren. Die Entscheidung zur Förderung klinischer Studien in der neuen Förderperiode des DZL ist gefallen: vier weitere Studien werden ab 2021 gefördert.
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12. Februar 2021

Wie sich eine gesunde Lunge bei Kindern entwickelt

Ein Team um DZL-Forscher Prof. Burkhard Tümmler hat die Zusammensetzung der Lungenflora bei Säuglingen und Kleinkindern mit und Mukoviszidose untersucht und herausgefunden, wie sich ein gesundes Mikrobiom der unteren Atemwege entwickelt.
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13. November 2020

Chronische Entzündungen bei Mukoviszidose - neue Methode könnte helfen Therapien zu entwickeln

Ein Team von DZL-Forschern hat eine neue Methode entwickelt die helfen könnte, die Entstehung chronischer Entzündungen bei Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) besser zu verstehen. Die neue Technik erlaubt es, die Aktivität zweier DNA-gebundener Proteine sichtbar zu machen, die als entzündungsfördernd gelten.
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