Neueste Informationen

Foto: JLU/Rolf K. Wegst
23. Juli 2025

Susanne Herold in Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen

News 2025-303 DE

Die Gießener Lungen- und Infektionsforscherin und DZL-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. med. Susanne Herold wurde in die renommierte Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Die Leopoldina gilt als älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland und vereint rund 1.700 führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt. Die Mitgliedschaft gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der deutschen Wissenschaftsgemeinschaft und ist nur auf Vorschlag möglich – Eigenbewerbungen sind nicht zugelassen.

Prof. Herold ist Inhaberin einer vom Land Hessen geförderten LOEWE-Spitzenprofessur an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und eine der beiden Sprecherinnen des Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Institute (CPI) – einer erfolgreichen Forschungsallianz von JLU, Goethe-Universität Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim. Am DZL leitet Herold als wissenschaftliche Koordinatorin den Krankheitsbereich Pneumonie & Akutes Lungenversagen.

Die Berufung in die Leopoldina würdigt ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Infektions- und Lungenforschung. Prof. Herold forscht insbesondere zu den Mechanismen schwerer Lungenentzündungen und des akuten Lungenversagens – zentrale Themen im DZL-Krankheitsbereich. Ihre Arbeiten zu Virus-verursachten Lungenschäden und der Rolle des mononukleären Phagozytensystems haben national wie international hohe Anerkennung gefunden. Während der COVID-19-Pandemie wurde sie zudem als eine der führenden Expertinnen für SARS-CoV-2 bekannt.

Prof. Herold ist seit vielen Jahren eng mit dem DZL verbunden: Im Jahr 2015 wurde sie – gefördert durch das DZL – zur Professorin für akutes Lungenversagen an der JLU und am Universitätsklinikum Gießen berufen. Sie leitet dort die Abteilung für Infektionserkrankungen der Lunge sowie den Schwerpunkt Infektiologie und koordinierte unter anderem die DFG-geförderte klinische Forschungsgruppe KFO309 zu virusinduzierten Lungenschäden.

Das DZL gratuliert Prof. Susanne Herold herzlich zu dieser verdienten Ehrung und freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit in Forschung und Translation.

Zur Pressemitteilung der JLU


chevron-down