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© DZG/Peter Kiefer
13. Mai 2025

Gemeinsam gegen Long COVID: 2. DZG-Symposium setzt auf interdisziplinäre Forschung

News 2025-202 DE

Das 2. Long-COVID-Symposium der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG) fand am 9. Mai 2025 im Senckenberg Museum Frankfurt statt und stieß auf großes Interesse: Rund 250 Teilnehmende verfolgten die Veranstaltung vor Ort oder online per Livestream. Über 130 Expertinnen und Experten aus allen acht DZG-Zentren präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse, diskutierten offene Fragen und suchten gemeinsam nach Wegen, die Versorgung von Betroffenen zu verbessern.

Long COVID betrifft zahlreiche Organsysteme – Herz, Lunge, Gehirn, Immunsystem, Stoffwechsel und Psyche. Dementsprechend vielfältig war auch das Programm: von Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen über neurologische und immunologische Aspekte bis hin zu psychischer Gesundheit, Schlafstörungen sowie der Situation von Kindern und Jugendlichen.

Zum Abschluss des Symposiums fand eine Podiumsdiskussion unter der Leitfrage „Die Zukunft der Long-COVID-Forschung – was brauchen Patientinnen und Patienten?“ statt. Teilgenommen haben:

  • Johanna Theobald (Long COVID Deutschland)

  • Martin Walter (Ärzte- und Ärztinnenverband Long COVID)

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der DZG

Damit wurde der direkte Austausch mit Betroffenen und Expert:innen zum zentralen Schlusspunkt der Veranstaltung.

Nur wenige Tage nach dem Symposium betonte die neue Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Bedeutung der Long-COVID-Forschung und sprach sich für eine Intensivierung der Forschung sowie eine engere Kooperation mit dem Bundesgesundheitsministerium aus – ein starkes Signal für alle

Aufzeichnungen verfügbar

Alle Fachvorträge stehen dauerhaft online zur Verfügung:

 

Weitere Informationen: 2nd Long COVID Symposium of the German Centres for Health Research (DZG) - DZG – Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung


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