Luftnot beim Treppensteigen oder bei leichter körperlicher Arbeit. Das ist oft das erste Warnzeichen für einen so genannten Lungenhochdruck, der die Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Die Suche nach den Ursachen ist oft langwierig.

Wissenschaftliche Fachgesellschaft würdigt die Entwicklung eines neuartigen Medikamenten-Kandidaten zur Behandlung von Rhinovirus-Infektionen.

Gleich drei Mitgliedseinrichtungen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) konnten sich mit medizinischen Anträgen im mehrstufigen Auswahlverfahren der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durchsetzen. Aus insgesamt 195 Antragsskizzen wählte die mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des internationalen Expertengremiums und den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder besetzte Exzellenzkommission 57 Exzellenzcluster zur Förderung aus.

Am vergangenen Mittwoch ging der diesjährige Internationale Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Paris mit über 20.000 Besuchern zu Ende. DZL Vorstandsmitglied Prof. Dr. Tobias Welte hat zum Abschluss die Präsidentschaft der führenden pneumologischen Fachgesellschaft übernommen.

In einer großen Langzeituntersuchung studieren Wissenschaftler und Ärzte des Deutschen Zentrums für Lungenforschung die unterschiedlichen Verläufe von Asthma-Erkrankungen vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins BMC Pulmonary Medicine stellen sie das Studienprotokoll vor.

Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung stellte sich am vergangenen Wochenende auf der Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) in Boston vor und bot Nachwuchsforschern einen Überblick über zahlreiche Karriereoptionen.

Der DZL-Jahresbericht 2017 ist in deutscher Sprache erschienen und unter dieser Seite als Download verfügbar. Die englische Version folgt in Kürze.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Lungenforschung entwickelten in einem internationalen Expertenteam Empfehlungen zur Optimierung von experimentellen Modellsystemen. Neben dem Ausbau von Forschungsdatenbanken plädieren die Lungenexperten für einen optimierten Einsatz von Tiermodellen.

Die idiopathische pulmonale Lungenfibrose (IPF) ist eine unheilbare Lungenerkrankung mit unbekannter Entstehung und eingeschränkten Therapiemöglichkeiten. In der Forschung zeichnet sich ab, dass das Signalmolekül WNT5A eine wichtige Rolle für den Krankheitsverlauf spielt. Nun ist einer Gruppe von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums Münchens und Kollegen der Universität Denver, ein weiterer Schritt gelungen, die Mechanismen der Fibroseentstehung aufzudecken. Bei einer IPF treten vermehrt sogenannte extrazelluläre Vesikel auf, die die WNT5A-Signale zu den Lungenzellen tragen, wie sie im ‚American journal of respiratory and critical care medicine‘ berichten.

ARCN- Wissenschaftler und  -Wissenschaftlerinnen veröffentlichen Ergebnisse zur Wirkung des Proteins Tumstatin im Asthma und zeigen so einen Weg zu möglicher Behandlungsoption auf.

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