DZL Vorstandsmitglied und DGP Präsident Klaus F. Rabe erklärte in einem Schreiben, dass die DGP die dringende Notwendigkeit einer breiten und sachbezogenen Diskussion zum Thema sehe und daher in dem Papier den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Schadstoffbelastung erläutere.

Trotz Absenkung der Schadstoffwerte in den letzten Dekaden in Deutschland ist die gesundheitliche Bedeutung der Luftverschmutzung anhaltend hoch. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass hierbei nicht nur die Lunge betroffen ist, auch besteht unter anderem ein Zusammenhang mit Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein besonderes Risiko besteht für chronisch Kranke, ältere Menschen und kleine Kinder. Ursächlich für die Luftverschmutzung sind neben dem Verkehr weitere Quellen wie beispielsweise in Industrie und Landwirtschaft. Daher gälte es seitens der Politik Regularien und Anreize für den Einzelnen zu schaffen um eine „Kultur der Schadstoffvermeidung“ zu entwickeln, sagt Mitautor und DZL Mitglied Professor Schulz vom Helmholtz Zentrum München für Gesundheit und Umwelt.

Neun ausgewiesene wissenschaftliche Expertinnen und Experten für Gesundheitseffekte von Luftschadstoffen haben die Arbeit erstellt. Sie appellieren an ein „interaktives und zielorientiertes Handeln auf politischer, technologischer und individueller Ebene“ um die aus gesundheitlicher Sicht notwendige Reduktion von Emissionen zu erreichen.

Zur Pressemitteilung der DGP

Zum Positionspapier „Atmen: Luftschadstoffe und Gesundheit“

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