Das im Jahr 2011 gegründete Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL e. V.) ist eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Wesentliches Ziel des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist es, rasch zunehmende Volkskrankheiten wirksamer bekämpfen zu können. Mit dem Aufbau der Deutschen Zentren der Gesundheits­forschung als langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten mit Universitätsklinika hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür die Voraussetzungen geschaffen.

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung bündeln vorhandene Kompetenzen und leisten so einen maßgeblichen Beitrag zur Schließung von Wissenslücken und zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie. Für jeden Patienten und jede Patientin soll ein höchstmögliches Maß an therapeutischer Wirksamkeit erreicht werden. Forschungspolitisches Ziel ist die an Indikationen und dem Bedarf der Patienten orientierte enge Zusammenarbeit der Grundlagenforschung aller Partner mit der klinischen Forschung. Durch die enge Vernetzung und den damit verbundenen Ausbau vorhandener Forschungsstrukturen wird ein schnellerer Transfer von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag ermöglicht (Translation).
Die strategische Zusammenarbeit der führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung wird den Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb nachhaltig stärken und die Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs im In- und Ausland deutlich erhöhen.

Im Jahr 2009 wurden das "Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) e.V." und das "Deutsche Zentrum für Diabetes­forschung (DZD) e.V." gegründet. In 2010 wurden vier weitere Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung in den Bereichen Infektiologie ("Deutsches Zentrum für Infektionsforschung"), Kardiologie ("Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung"), Onkologie ("Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung") und Pneumologie ("Deutsches Zentrum für Lungenforschung") initiiert. Ein Lenkungsgremium unter Beteiligung aller Partner koordiniert die gemeinsamen Forschungsaktivitäten sowie die an gemeinsam definierten Schwerpunkten orientierte Aufgabenteilung und Ressourcenverwendung über alle Standorte des jeweiligen Zentrums.

(Quelle: BMBF)